Photovoltaik passend zu Dach und Alltag.
Mit einer PV‑Anlage erzeugen Sie Strom auf Ihrem eigenen Dach. Wie viel davon im Haus genutzt werden kann, hängt von der Anlage und Ihrem Verbrauch im Tages- und Jahresverlauf ab. Am Anfang stehen deshalb Dach, Nutzung und elektrische Voraussetzungen.
Worauf es ankommt.
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Das Dach zuerst verstehen
Freie Fläche allein entscheidet nicht über die Eignung. Dachzustand, Tragfähigkeit, Befestigung, Verschattung und mögliche Sanierungen gehören in die Prüfung. Wenn Dacharbeiten ohnehin anstehen, sollte die PV‑Planung früh dazukommen.
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Die Anlage sinnvoll auslegen
Modulfläche, Wechselrichter und Anschluss werden zusammen betrachtet. Ein heutiger Haushaltsverbrauch ist ein Ausgangspunkt; geplante Wärmepumpe oder ein Elektroauto können den Bedarf verändern. Eine erste Ertragsschätzung ist eine Orientierung und ersetzt keine geprüfte Auslegung.
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Speicher und Ersatzstrom bewusst wählen
Ein Speicher kann tagsüber erzeugten Strom für spätere Stunden bereitstellen. Ob und welche Größe sich eignet, hängt vom nutzbaren Überschuss, dem Verbrauch und den Systemkosten ab. Versorgung bei Stromausfall ist eine eigene Funktion und muss ausdrücklich geplant werden.
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Ein Angebot, dessen Umfang klar ist
Zu einer nachvollziehbaren Planung gehören auch Gerüst, Montage, Leitungswege, Zählerschrank, mögliche Zusatzarbeiten und Dokumentation. Welche Leistungen enthalten sind und welche erst nach einer Prüfung feststehen, sollte im Angebot erkennbar sein.
Wohin zeigt Ihr Dach?
Süden ist ideal, aber nicht Pflicht. Wählen Sie Ausrichtung und Neigung: Der Kompass zeigt den Jahresertrag, den eine Solaranlage in Viersen dort erwarten lässt.
Süd, 30 Grad
1.053 kWh je kWp im Jahr
99 Prozent des besten Werts in Viersen
Für 1 kWp ohne Verschattung, Systemverluste 14 Prozent. Eine Anlage mit 8 kWp erzeugt das Achtfache. Das tatsächliche Dach prüfen wir vor Ort.
Alle Werte als Tabelle
| Ausrichtung | 15 Grad | 30 Grad | 45 Grad |
|---|---|---|---|
| Nord | 739 kWh | 598 kWh | 461 kWh |
| Ost | 877 kWh | 856 kWh | 814 kWh |
| Südost | 962 kWh | 1.001 kWh | 997 kWh |
| Süd | 993 kWh | 1.053 kWh | 1.061 kWh |
| Südwest | 956 kWh | 990 kWh | 982 kWh |
| West | 869 kWh | 841 kWh | 796 kWh |
Quelle: PVGIS 5.3, Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle (JRC), Standort Viersen, Strahlungsdaten 2005 bis 2023, abgerufen am 14.10.2026, eigene Zusammenstellung.
Im Winter scheint weniger Sonne.
Von November bis Februar liefert eine Solaranlage in Viersen 15,7 % ihres Jahresertrags. In dieselben vier Monate fallen 59,2 % des Heizbedarfs.
Werte als Tabelle
| Monat | Solarertrag je kWp | Anteil Solarertrag | Anteil Heizbedarf |
|---|---|---|---|
| Januar | 36,8 kWh | 3,5 % | 16,7 % |
| Februar | 54,9 kWh | 5,2 % | 14,8 % |
| März | 92,6 kWh | 8,7 % | 13,7 % |
| April | 120,0 kWh | 11,3 % | 9,3 % |
| Mai | 130,5 kWh | 12,3 % | 5,1 % |
| Juni | 129,4 kWh | 12,2 % | 1,4 % |
| Juli | 129,3 kWh | 12,2 % | 0,4 % |
| August | 117,6 kWh | 11,1 % | 0,6 % |
| September | 102,0 kWh | 9,6 % | 2,9 % |
| Oktober | 73,7 kWh | 6,9 % | 7,3 % |
| November | 44,6 kWh | 4,2 % | 12,2 % |
| Dezember | 30,6 kWh | 2,9 % | 15,5 % |
Richtwert für ein unverschattetes Süddach mit 35 Grad Neigung und 14 Prozent Systemverlusten. Ausrichtung, Verschattung und Wetter verändern den Ertrag.
- Im Jahr
- 8.500 kWh
- Mai bis August
- 4.050 kWh
- November bis Februar
- 1.340 kWh
Darum gehören Photovoltaik und Wärmepumpe in einen Plan. Im Sommer und in der Übergangszeit kann Solarstrom einen spürbaren Teil des Wärmepumpenstroms decken. Im Winter kommt der größere Teil aus dem Netz. Speicher und Steuerung helfen, mehr eigenen Strom zu nutzen; eine sorgfältige Auslegung ersetzen sie nicht.
Was PV im Winter leisten kannQuelle: PVGIS 5.3, Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle (JRC), Strahlung SARAH3 und Temperatur ERA5 der Jahre 2005 bis 2023 für Viersen, abgerufen am 14.10.2026, eigene Auswertung. Heizbedarf näherungsweise als Gradtagzahl G20/15 ohne Warmwasser. Zum Winter siehe auch die Verbraucherzentrale. Keine Auslegung für ein bestimmtes Haus.
Fragen zur Photovoltaik.
Kurz beantwortet, ausführlich verlinkt. Ohne Kontaktdaten und ohne Fachbegriffe vorab.
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Dach
Ist mein Dach für Photovoltaik geeignet?
Das hängt nicht nur von der sonnigen Fläche ab. Dachzustand, Tragfähigkeit, Befestigung, Verschattung und anstehende Arbeiten müssen zusammen betrachtet werden. Ein Luftbild oder Solarkataster hilft bei der ersten Orientierung; eine fachliche Prüfung am Gebäude ersetzt es nicht.
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Photovoltaik
Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein?
Eine passende Größe ergibt sich aus nutzbarer Dachfläche, Strombedarf, künftigen Verbrauchern und dem gewünschten Betriebsmodell. Eine einzelne Jahresverbrauchszahl reicht für die Auslegung nicht. Auch eine Wärmepumpe, ein E‑Auto und eine mögliche spätere Erweiterung gehören in die Betrachtung.
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Photovoltaik
Brauche ich für Photovoltaik ein Süddach?
Ein Süddach ist keine allgemeine Voraussetzung. Auch andere Ausrichtungen können interessant sein. Entscheidend sind unter anderem Neigung, Verschattung, verfügbare Fläche und die Zeiten Ihres Stromverbrauchs. Eine standortbezogene Ertragsbetrachtung ist aussagekräftiger als eine pauschale Rangfolge.
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Kombination & Speicher
Brauche ich zu meiner PV‑Anlage einen Stromspeicher?
Eine PV‑Anlage kann auch ohne Batteriespeicher betrieben werden. Ein Speicher kann Solarstrom zeitlich verschieben, verursacht aber zusätzliche Kosten und Verluste. Entscheidend ist, wie häufig tatsächlich Überschuss vorhanden ist und später eigener Strom gebraucht wird.
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Kosten & Förderung
Wie wird die Einspeisevergütung meiner PV‑Anlage bestimmt?
Entscheidend sind unter anderem Inbetriebnahmezeitpunkt, Anlagenleistung und Einspeisemodell. Überschusseinspeisung und Volleinspeisung haben unterschiedliche Sätze. Maßgebliche Werte müssen zur konkreten Anlage und zum gültigen Zeitraum passen.
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Photovoltaik
Was bedeutet die 60-%-Einspeisebegrenzung für neue PV?
Bei bestimmten neuen PV‑Anlagen ist die maximale Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt vorübergehend auf 60 % der installierten Leistung zu begrenzen. Das bedeutet nicht, dass pauschal 40 % des Jahresertrags verloren gehen. Eigenverbrauch, zeitlicher Ertrag und die konkrete technische Umsetzung beeinflussen die Wirkung.
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Photovoltaik
Wer meldet PV, Speicher und Wärmepumpe an?
Netzanschluss und Marktstammdatenregister sind verschiedene Vorgänge. Für PV und netzgekoppelte stationäre Speicher bestehen Registrierungspflichten; ein Speicher wird gesondert erfasst. Im Angebot sollte stehen, welche Aufgaben der Fachbetrieb übernimmt und welche Angaben Sie liefern müssen.
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Photovoltaik
Welche Kosten gehören zu einer PV‑Anlage?
Ein aussagekräftiger PV‑Preis beschreibt mehr als Module und Wechselrichter. Montage, Gerüst, Leitungswege, elektrische Anpassungen und vereinbarte Nebenleistungen können den Gesamtbetrag beeinflussen. Ohne Dach- und Bestandsdaten lässt sich daraus kein verlässlicher Preis für Ihr Haus ableiten.
PV‑Vorhaben beschreiben.
Ein paar Angaben zum Vorhaben und zum Standort reichen für den Einstieg. Technische Details können Sie ergänzen, soweit sie bekannt sind.