Arbeitshilfe · 40 Begriffe
Begriffe von A bis Z
Fachbegriffe rund um Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, Messung und Förderung, kurz erklärt und jeweils mit der Antwort verknüpft, in der sie eine Rolle spielen.
A
- Autarkiegrad
-
Anteil des Strombedarfs, den die eigene Erzeugung im betrachteten Zeitraum deckt. Die Bezugsgröße ist der Verbrauch. Ein hoher Jahreswert garantiert keinen Ersatzstrom.
Brauche ich zu meiner PV‑Anlage einen Stromspeicher?
B
- BzA
-
Bestätigung zum Antrag im passenden KfW-Verfahren. Sie beschreibt das vorgesehene Vorhaben und ist keine Förderzusage.
Förderung: erst beantragen oder erst unterschreiben?
C
- COP
-
Momentane Leistungszahl unter definierten Prüf- oder Betriebsbedingungen. Ein einzelner COP beschreibt nicht automatisch den Jahresbetrieb im eigenen Gebäude.
Wie viel Strom wird meine Wärmepumpe brauchen?
D
- Dynamischer Stromtarif
-
Tarif mit zeitabhängig veränderlichen Preisbestandteilen. Die wirtschaftliche Wirkung hängt von allen Kosten und der tatsächlichen Verbrauchsverlagerung ab.
Brauche ich einen eigenen Wärmepumpenzähler oder dynamischen Tarif?
E
- Eigenverbrauchsquote
-
Anteil des erzeugten Solarstroms, der innerhalb der betrachteten Anlage selbst genutzt wird. Die Bezugsgröße ist die PV‑Erzeugung.
Wann rechnet sich Photovoltaik mit und ohne Speicher? - Ersatzstrom
-
Versorgung ausgewählter oder aller geeigneten Hausstromkreise bei Netzausfall, sofern das System diese Funktion mit passender Umschaltung unterstützt.
Habe ich mit PV und Speicher bei Stromausfall weiter Strom?
F
- Förderfähige Kosten
-
Der Kostenanteil, den ein Förderprogramm unter seinen Bedingungen anerkennt. Er kann unter der gesamten Angebotssumme liegen und zusätzlich gedeckelt sein.
Wann sind bis zu 80 % Heizungsförderung möglich?
G
- Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
-
Gesetzlich geregeltes Modell zur Zuordnung von Gebäudestrom an teilnehmende Letztverbraucher. Reststromversorgung, Messung und Verträge sind gesondert zu organisieren.
PV im Mehrfamilienhaus: Mieterstrom oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung?
H
- Heizkurve
-
Zuordnung zwischen Außentemperatur und Soll-Vorlauftemperatur. Eine passende Einstellung hilft, Räume bedarfsgerecht zu beheizen.
Wie betreibe ich meine Wärmepumpe im ersten Winter effizient? - Heizlast
-
Benötigte Wärmeleistung unter festgelegten Auslegungsbedingungen. Sie ist kein Jahresverbrauch und lässt sich nicht allein aus der Wohnfläche sicher bestimmen.
Warum werden Heizlast und Vorlauftemperatur geprüft? - HEMS
-
Home Energy Management System: koordiniert kompatible Geräte anhand von Messdaten, Vorgaben und Prioritäten. Schnittstellen und tatsächlich verfügbare Funktionen sind entscheidend.
Was bringt ein Energiemanagement für Strom und Wärme? - Hydraulischer Abgleich
-
Abstimmung der Wärmeverteilung auf die benötigten Volumenströme. Er ist mehr als das beliebige Verstellen einzelner Thermostatventile.
Funktioniert eine Wärmepumpe mit Heizkörpern?
I
- Intelligentes Messsystem
-
Eine moderne Messeinrichtung mit Kommunikationsanbindung über ein Smart-Meter-Gateway. Ein digitaler Zähler allein ist noch kein vollständiges intelligentes Messsystem.
Smart Meter, digitaler Zähler und Steuerbox: Was brauche ich? - iSFP
-
Individueller Sanierungsfahrplan: ordnet geeignete Sanierungsschritte für ein Gebäude. Förderwirkungen sind an die jeweiligen aktuellen Programmbedingungen gebunden.
Wie wird eine Dachdämmung gefördert?
J
- Jahresarbeitszahl
-
Verhältnis abgegebener Wärmemenge zur eingesetzten elektrischen Energie über ein Jahr innerhalb einer angegebenen Bilanzgrenze. Messzeitraum und Nebenverbraucher müssen klar sein.
Wie viel Strom wird meine Wärmepumpe brauchen?
K
- kW
-
Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bei einer Wärmepumpe muss klar sein, ob elektrische Aufnahmeleistung oder abgegebene Wärmeleistung gemeint ist.
Warum werden Heizlast und Vorlauftemperatur geprüft? - kWh
-
Energiemenge. Ein Gerät mit konstant 2 kW Leistung benötigt in drei Stunden 6 kWh. Leistung und Energiemenge sind unterschiedliche Größen.
Wie viel Strom wird meine Wärmepumpe brauchen? - kWp
-
Nennleistung von PV‑Modulen unter festgelegten Prüfbedingungen. Der reale Ertrag hängt unter anderem von Wetter, Ausrichtung und Verschattung ab.
Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein?
L
- Leistungsoptimierer
-
Zusätzliches Bauteil zur Regelung auf Modulebene. Ob es sinnvoll ist, hängt von Anlage, Verschattung und System ab; es ersetzt keine fehlende Sonneneinstrahlung.
Bäume, Gauben, Schornstein: Lohnt sich PV trotz Schatten?
M
- Mieterstrom
-
Versorgungsmodell für Strom an Bewohner mit besonderen vertraglichen und energiewirtschaftlichen Anforderungen. Nicht jede gemeinschaftlich genutzte PV‑Anlage ist automatisch ein Mieterstrommodell.
PV im Mehrfamilienhaus: Mieterstrom oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung? - Modulation
-
Anpassung der Leistung innerhalb des technisch möglichen Bereichs. Auch ein modulierendes Gerät hat eine Mindestleistung.
Warum ist eine größere Wärmepumpe nicht automatisch besser? - MPP‑Tracker
-
Regelung im Wechselrichter, die einen günstigen elektrischen Arbeitspunkt der angeschlossenen Module sucht. Die Zuordnung der Modulstränge ist Teil der Planung.
Bäume, Gauben, Schornstein: Lohnt sich PV trotz Schatten?
N
- Notstromsteckdose
-
Ein begrenzter separater Anschluss zur Versorgung geeigneter Verbraucher bei Netzausfall. Er ist nicht automatisch eine Ersatzstromversorgung des Hauses.
Habe ich mit PV und Speicher bei Stromausfall weiter Strom? - Nutzbare Speicherkapazität
-
Energiemenge, die ein Speicher innerhalb seiner vorgesehenen Betriebsgrenzen bereitstellen kann. Sie ist von Nennkapazität und Ladeleistung zu unterscheiden.
Wie groß sollte mein Stromspeicher wirklich sein?
P
- §14a EnWG
-
Regelungsbereich für steuerbare Verbrauchseinrichtungen im Niederspannungsnetz. Er ist von einer Begrenzung der PV‑Einspeisung zu unterscheiden.
Was bedeutet §14a für eine neue Wärmepumpe? - PV‑Überschussladen
-
Das Elektroauto lädt anhand des aktuell verfügbaren Solarüberschusses. Ladegrenzen, Fahrzeug und Wallbox bestimmen, welche Regelung tatsächlich möglich ist.
Wie lade ich mein E‑Auto mit eigenem Solarstrom?
S
- Schallleistung
-
Eigenschaft der Schallabgabe einer Quelle. Sie darf nicht direkt mit dem Schalldruck an einem bestimmten Nachbarfenster gleichgesetzt werden.
Wo kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe stehen? - SCOP
-
Saisonale Kennzahl aus standardisierten Bedingungen. Sie dient dem Produktvergleich und ist von einer gemessenen Jahresarbeitszahl zu unterscheiden.
Wie viel Strom wird meine Wärmepumpe brauchen? - SG Ready
-
Kennzeichnung mit Anforderungen an die Ansteuerbarkeit einer Wärmepumpe. Sie allein belegt keine vollständige Kompatibilität mit einem konkreten Energiemanagement.
Passt jedes Gerät mit jedem anderen zusammen? - Speicherwirkungsgrad
-
Verhältnis nutzbarer abgegebener zu zugeführter Energie für eine definierte Bilanzgrenze. Verluste, Standby und Umwandlungsstufen müssen passend berücksichtigt werden.
Wie groß sollte mein Stromspeicher wirklich sein? - Steuerbox
-
Technische Komponente zur Umsetzung vorgesehener Steuerbefehle. Messung, Kommunikation und die Ansteuerung des Geräts müssen als Gesamtkette funktionieren.
Smart Meter, digitaler Zähler und Steuerbox: Was brauche ich?
T
- Takten
-
Wiederholtes Ein- und Ausschalten des Verdichters. Ursachen und Bedeutung müssen zusammen mit Laufzeiten, Wetter und Anlagenbetrieb betrachtet werden.
Warum ist eine größere Wärmepumpe nicht automatisch besser? - Taupunkt
-
Temperatur, bei der unter den jeweiligen Feuchtebedingungen Kondensation beginnen kann. Bei Flächenkühlung ist die Vermeidung von Tauwasser ein wichtiges Planungsthema.
Kann eine Wärmepumpe im Sommer auch kühlen?
U
- Überschusseinspeisung
-
Der vor Ort nicht genutzte Solarstrom wird ins Netz eingespeist. Erzeugung, Eigenverbrauch und Einspeisung müssen rechnerisch zusammenpassen.
Wann rechnet sich Photovoltaik mit und ohne Speicher?
V
- V2G
-
Vehicle to Grid: das Fahrzeug wird in ein geeignetes Rückspeise- und Vermarktungsmodell zum öffentlichen Netz eingebunden. Das ist mehr als eine V2H-Funktion.
Kann mein E‑Auto den Hausspeicher ersetzen? - V2H
-
Vehicle to Home: Energie aus der Fahrzeugbatterie wird über ein dafür geeignetes Gesamtsystem für das Haus nutzbar. Modell, Software und Freigaben müssen zusammenpassen.
Kann mein E‑Auto den Hausspeicher ersetzen? - Volleinspeisung
-
Betriebskonzept, bei dem die erzeugte Energie im vorgesehenen Abrechnungsmodell vollständig eingespeist wird. Die Tarif- und Messbedingungen sind separat zu prüfen.
Wie wird die Einspeisevergütung meiner PV‑Anlage bestimmt? - Vorlauftemperatur
-
Temperatur des Heizwassers auf dem Weg zu den Heizflächen. Der notwendige Wert hängt von Heizflächen, Gebäude und Außenbedingungen ab.
Funktioniert eine Wärmepumpe mit Heizkörpern?
W
- Wärmeplan
-
Strategische kommunale Planung möglicher künftiger Wärmeversorgung. Ein Plan allein ist keine verbindliche Anschlusszusage für ein einzelnes Haus.
Wärmeplanung im Kreis Viersen: Was gilt in meinem Ort? - Wechselrichter
-
Gerät, das Gleichstrom der PV‑Module in nutzbaren Wechselstrom umwandelt. Leistungsbereich, Anschlüsse und Funktionen müssen zur Anlage passen.
Passt jedes Gerät mit jedem anderen zusammen?
Quellen, abgerufen am 14.10.2026, 15.10.2026:
- Verbraucherzentrale: Batteriespeicher
- HTW Berlin: Stromspeicher-Inspektion 2026
- HTW Berlin: Empfehlungen zur Auslegung von Solarstromspeichern
- KfW 458: Heizungsförderung für Privatpersonen
- KfW Merkblatt 458, Bestellnummer 6000005131
- KfW 270: Erneuerbare Energien Standard
- Gemeinde Niederkrüchten: PV‑Anlagen-Förderung
- Fraunhofer ISE: WP-QS im Bestand
- Verbraucherzentrale: Technik einer Wärmepumpenanlage
- BWP: Leistungszahl, COP, SCOP und Jahresarbeitszahl
- Bundesnetzagentur: §14a und Netzentgeltmodule
- Bundesnetzagentur: Dynamische Stromtarife
- Bundesnetzagentur: Messeinrichtungen und Zähler
- Bundesnetzagentur: EEG‑Förderung und Fördersätze
- Fraunhofer ISE: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, Fassung 20.08.2026
- BEG-EM‑Richtlinie vom 17.08.2026, Bundesanzeiger
- KfW: Neue Bedingungen der Heizungsförderung für Wohngebäude
- EnWG § 42a: Mieterstromverträge
- EnWG § 42b: Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
- Bundesnetzagentur: Solaranlagen auf Mehrparteiengebäuden
- Bundesnetzagentur: Mieterstrom aus Verbrauchersicht
- BWP/BDH: Inspektion, Wartung und Optimierung von Wärmepumpen, Informationsblatt 62
- Verbraucherzentrale: Heizung optimieren und Heizkosten sparen
- DVGW: Vermeidung von Legionellen in Trinkwasserinstallationen
- Verbraucherzentrale: Voraussetzungen Wärmepumpe
- UBA: Umweltfreundlich heizen mit Wärmepumpe
- BWP: Leitfaden Wärmepumpendimensionierung
- SMA: Direkt kommunizierende Verbraucher
- Bundesverband Wärmepumpe: SG Ready-Label
- Bundesverband Wärmepumpe: Genügt SG Ready für PV und dynamische Tarife?, 06.07.2026
- Bundesnetzagentur: Betroffene steuerbare Anlagen
- Fraunhofer ISE: LowEx im Bestand: Ergebnisse zur Wärmeversorgung von Mehrfamilienhäusern
- Messstellenbetriebsgesetz: konsolidierte Gesamtausgabe
- EEG § 9: Technische Vorgaben
- BAFA: Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, Wohngebäude
- BEG Infoblatt förderfähige Maßnahmen und Leistungen: Sanieren
- Verbraucherzentrale: Photovoltaik planen
- SMA: Verschattungsmanagement mit ShadeFix
- Fronius: Dynamic Peak Manager
- BWP: Aktualisierter Dimensionierungsleitfaden vom 12.10.2026
- Fronius: Wattpilot: Support, PV‑Überschuss und Systemintegration
- Solvis: Photovoltaik
- Solvis: Produktübersicht
- BMW: Infobroschüre bidirektionales Laden
- BWP: Wie funktioniert das Kühlen mit verschiedenen Wärmepumpen-Systemen?
- BVF: Kühldeckensysteme und Flächenkühlung
- BVF: Hydraulikbox: Regelung für Heizen und Kühlen
- BWP: Kühlen mit der Wärmepumpe
- BMW Group: V2G-Angebot mit E.ON, 09.02.2026
- Volkswagen: Erste ID.-Modelle unterstützen bidirektionales Laden, Archiv 06.12.2023
- Stadt Viersen: Kommunale Wärmeplanung
- Stadt Kempen: Wärmeplanung
- Stadt Nettetal: Kommunale Wärmeplanung
- Stadt Willich: Kommunale Wärmeplanung
- Stadt Tönisvorst: Klimaschutz
- Gemeinde Niederkrüchten: Kommunale Wärmeplanung
- Gemeinde Schwalmtal: Kommunale Wärmeplanung
- Burggemeinde Brüggen: Klima und Umwelt
- Gemeinde Grefrath: Kommunale Wärmeplanung
- Wärmeplanungsgesetz §18: Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete
- §23 Wärmeplanungsgesetz
- Gebäudemodernisierungsgesetz: konsolidierte Gesamtausgabe
Wo fangen wir an?
Ein paar Angaben zum Vorhaben und zum Standort reichen für den Einstieg. Technische Details können Sie ergänzen, soweit sie bekannt sind.